Wetter an der Ruhr

Das Stadtwappen in seiner heutigen Form wurde 1971 verliehen. Die Schildform besteht aus drei Teilen. Im oberen Drittel befindet sich ein schwarzes W auf gelben Grund, welches die Burgruinen symbolisieren soll. In der Mitte befindet sich ein Schachbalken der die Verbindung zu den Grafen von der Mark zeigen soll. Darunter ist im untersten Teil des Wappens das Symbol der Edelherren von Volmarstein zu sehen.

Rathaus Wetter

Das von Gustav Vorsteher gestiftete Rathaus steht mitten in Alt-Wetter und liegt zwischen den alten Dorfkernen Freiheit Wetter und Dorf Wetter. Auf einer kleinen Anhöhe am Harkortsee liegt dieser Prophanbau aus der Blütezeit der Ruhr-Industrialisierung. Eines der Wahrzeichen der Stadt und Teil der „Route der Industrie“ im Ruhrgebiet.

Harkortturm

Die Familie Harkort hinterlässt im gesamten Ruhrgebiet ihre Spuren. In Wetter aber wurde Friedrich Harkort mit diesem Aussichtsturm ein Denkmal gesetzt. Ihm, dem Vater des Ruhrgebietes, wurde nicht nur dieser Turm gewidmet, sondern auch der Berg auf dem der Turm thront. Ein weiteres Highlight Wetters. Bei guter Sicht kann man über den Harkortsee bis weit ins Sauerland schauen.

Viadukt

Wetter ist schon immer etwas Besonderes gewesen. In der Industrialisierung des Ruhrgebietes im späten 18. Jahrhundert wurde das Ruhrviadukt von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Diese Teilstrecke verband Düsseldorf mit dem Dortmunder Süden. Für die damalige Zeit war der Bau eine technische Meisterleistung.

Burg Wetter

Diese Höhenburgruine gehört zu den bedeutendsten Burgen des Ruhrtals und war Namensgeber der Stadt. Als Vorposten der Grafen von der Mark gegen die kurkölsche Burg Volmarstein um 1250 errichtet, markiert sie heute eines der wichtigsten Baudenkmäler der Stadt.

Schwungrad

Heute im Gewerbegebiet Schöntal stehend markiert dieses riesige Schwungrad einen weiteren Teil der Harkortschen Geschichte. Das Dampfmaschinenschwungrad stammt aus dem ehemaligen Stahlwerk Harkort. Wenn man davor steht kann man verstehen wie die Industrie die Stadt und die Menschen verändert hat. Mit welcher Energie und Kraft diese Räder damals bewegt wurden lässt sich heute nur erahnen.

Freiherr von Stein

Genauer müsste man Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein schreiben. So groß der Name, so groß waren seine Spuren die er in Wetter hinterließ. Als Oberbergrat war der spätere preußische Wirtschafts- und Finanzminister von 1784 – 1792 in Wetter tätig. Die Erfahrungen die er im Ruhrbergbau sammelte kamen dem Reformer später zu Gute.

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