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Hagen Uhr in Rosé Gold

Hagen Uhr
In Roségold vergoldet und mit Milanese Armband
Gehäuse-Durchmesser: 36mm
Saphirglas und Miyotawerk
Damen
Motive: Eugen-Richter-Turm, Planetenmodell, Hauptbahnhof, Theater, Volmegalerie mit Rathaus, Bismarckturm und Freilichtmuseum

129,00  inkl. MwSt.

Unser Hagen - Unsere Heimat

Am Drei-Türme-Rundwanderweg in Wehringhausen steht der Eugen Richter Turm. Neben dem Kaiser-Friedrich-Turm und Gegenüber dem Bismarck Turm. Zeigt er die Wertschätzung für diesen Liberalen Politiker und stätigen Gegenspieler des Reichskanzlers Otto von Bismarcks. Es ist ein Symbol für Hagen und zeigt die Verbundenheit zu Eugen Richter.

Eugen Richter war von 1874 bis 1906 im Reichstag und von 1869 bis 1906 im preußischen Abgeordnetenhaus. Er vertrat dort seinen Wahlkreis – Hagen-Schwelm. Er wurde als einer der besten Rhetoriker seiner Zeit bezeichnet und war einer der ersten Berufspolitiker seiner Zeit.

Als glühender Vertreter des Manchestertums machte er sich mit seinem Etaberatungen selten Freunde. Er rechnete den Ministern oft vor wo sie Fehler machten. Und zeigte damit das der „Pfennig des Steuerzahlers“ zu achten sei. Damit würde er wohl heute noch im Trend liegen.

Er wird als einer der markantesten Parlamentarier der wilhelmischen Epoche bezeichnet. Und wird in einem Zug mit Namen wie Otto von Bismarck, August Bebel und Ludwig Windthorst genannt.

Wir Hagener sind stolz auf Eugen Richter.

Der Mensch ist das Maß aller Dinge – hat Protagoras vor guten 2500 Jahren gesagt. Diese Worte hat sich der Stadtarchivar Walter K.B. Holz wohl mehr als einmal gedacht. Jahre der Ideenentwicklung gipfelten 1959 in einer Veröffentlichung zum Hagener Planeten Modell.

Heute können wir uns das Jahr 1959 kaum vorstellen. Nixon geht nach Moskau, Chruschtschow besucht New York, Heinrich Lübke wird Bundespräsident, die deutsche Luftwaffe fliegt jetzt Starfighter, Fiedel siegt in Kuba, auf Hawaii weht jetzt die Flagge der USA, Tibet ist jetzt China und die Arktis wird frei. Das hätte Billy Joel nicht besser besingen können.

Aber wie kann man der Öffentlichkeit unsere Nachbarschaft im Sonnensystem klar machen. Wie zeigt man die Dimensionen? 1967 Urteilte der berühmte Astronom und Publizist Prof. Henz Haber „In diesem Sinne entspricht Ihr Modell etwa einem Globus im Zeitalter der Entdeckungen.“.

Das Hagener Planeten Modell entspricht einem Maßstab von 1:1.000.000.000 (Milliarde) was bedeutet das die Kugel im Ratskeller ganze 1,39m im Durchmesse hat und für die unsere Sonne steht. Das sind Dimensionen, die man sich kaum vorstellen kann. Doch und genau deswegen ist das Hagener Planeten Modell so interessant.

Man kann in 10 Minuten von der Sonne zum Saturn und danach zurück zur Venus laufen und hat dabei die Mittelstraße nicht verlassen. Und man hat dabei noch Zeit ein Eis zu essen, bevor man sich auf den Weg zur Erde macht, die vor dem Sparkassen-Karree liegt.

Und genau deswegen musste das Planeten Modell mit auf die Hagen Uhr. Wenn wir Ihr Interesse zu diesem Thema geweckt haben, schauen Sie doch mal auf der Webseite http://www.planetenmodell-hagen.de/ nach oder besuchen http://www.sternwarte-hagen.de/.

Schon 1848/49 wurde Hagen an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Damals durch Friedrich Harkort und seiner Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft die Hagen mit Eisenerz und anderen Rohstoffen versorgte. Das war der Start der Industrialisierung Hagens. 

1910 wurde er dann endlich eröffnet – der Hauptbahnhof. Damit war man in der Region zu einem Knotenpunkt geworden und konnte über die immer besser werdende Infrastruktur weiterwachsen. Das Empfangsgebäude wurde von Walter Morin im neobarocken Stil geplant und in nur wenigen Jahren errichtet. 

Schon ein Jahr später wurde vom bekannten Glasmalkünstler Jan Thorn Prikker das noch heute bestehende Hauptfenster gestaltet. Wir haben das einem der bekanntesten Kunstmäzene Hagens zu verdanken, Karl Ernst Osthaus.

Begünstigt durch den Deutsch-Französischen Krieg wurde die Stadt immer größer und die Industrie immer wichtiger. Damit wuchsen auch die Gleisanlagen und die Bedeutung in der Region weiter.

Im zweiten Weltkrieg wurde, anders wie die meisten Bahnhöfe in der Region, kaum beschädigt. Die Nachkriegsjahre waren für alle in Hagen nicht einfach. Doch zeigt die Geschichte das viele geholfen haben und dafür gesorgt haben das Hagen diese Zeit übersteht.

Da das große Dach beschädigt war und der Hauptbahnhof ein zentraler Punkt der Heimkehrer war entschloss sich die „Hagener Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände“ das Dach zu reparieren und das auf eigene Kosten! 

Man sieht an diesem kleinen Ausschnitt, dass der Bahnhof für Hagen mehr als wichtig war und ist. Ohne diesen wäre Hagen nicht die Stadt, die wir heute kennen und lieben.

Die Geschichte startet schon weit vorher. Schon um 1900 wurde in Hagen der erste Theaterverein gegründet. Mit der Hagener Konzertgesellschaft wurde 1901 der Anstoß zur Errichtung eines eigenen Theaters gegeben.

Bewegung kommt erst 1909 in das Thema, da wird die „Theater-AG“ unter erheblicher Beteiligung der Hagener Bürger gegründet. Zusammen mit dem Theaterverein folgen dann Taten. Zusammen mit weiteren Theaterbegeisterten ist es dann greifbar.

Noch im selben Jahr wird ein „Bauwettbewerb im Deutschen Reich 1909“ gestartet. Dabei kommen 107 Entwürfe zusammen, um Hagen endlich ein Theater zu schenken. Die Entwürfe wurden sorgsam geprüft und bewertet. Das Rennen machte Prof. Dr. Ing. Ernst Vetterlein mit seinem Entwurf.

Dieser Entwurf landete zwar nur auf Platz zwei, setze sich aber doch durch. Man war sich einig, dass Pom und überzeichnete Formensprache nicht zu Hagen passen. Der Entwurf von Vetterlein war etwas schlichter und wurde in Auftrag gegeben.

Als Hagener fehlte dem Theater noch das gewisse Etwas. Daher wurden am Eingang zwei um 2,5 Meter hohen Statuen von der Hagener Bildhauerin Miley Steger aufgestellt. Zu der damaligen Zeit waren die freizügigen Rundungen und die barbusigkeit fest obszön und sorgen regelmäßig für hitzige Diskussionen unter den Betrachtern.

Es war eine sehr schöne Zeit. Bis der zweite Weltkrieg auch Hagen erreichte. In der Nacht vom 15. März 1945 legten Amerikanische Bomberverbände auch unser Theater in Schutt und Asche. Anders als der Hauptbahn hoch war am Theater nicht mehr viel zu retten. Es brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Hagen war nach dem Krieg nicht mehr zu erkennen. Über 90% der Innenstadt war zerstört worden. Die Wirtschaft war ausgebrannt und die Infrastruktur zum großen Teil nicht mehr existent. Als einer der Hochburgen der Metall- und Eisenverarbeitung wurde der Wirtschaftliche und Kulturelle Erfolg Hagens durch den Krieg fast ausgelöscht.

Ein Hagener gibt so schnell nicht auf. Was in vielen Jahrzenten gewachsen ist, lässt sich nicht in wenigen Jahren vernichten. Die Industrie wurde in wieder erreichtet. Die zerstörte Infrastruktur wurde erneuert und verbessert. Hagen war wieder auf dem Weg nach vorne.

Und bereits 1949 wurde mit dem Rosenkavalier von Richard Strauss der Wiederaufbau des Theaters in Hagen gefeiert.

Das seit je her der Hagener zu seinem Theater steht ist nun verständlich. Wir freuen uns jeden Tag das es diese Bühne seit nun mehr 125 Jahren in unserer Stadt gibt.

Aus der Blütezeit stammende Rathaus hat schon vieles erlebt. Von der Jahrhundertwende über die Schweren Zerstörungen im zweiten Weltkrieg bis zum Umbau der Innenstadt wie wir Sie Heute kennen. In den 2000 Jahren hat sich die Innenstadt von Hagen Grundlegend geändert.

Das Rathaus ist heute umgeben von der Rathaus- und der Volme-Galerie und gehört mit seiner Architektur zu einer längst vergangenen Epoche unsere Stadt. Der Markante Rathausturm gehört zu unserer Innenstadt und darf auf der Hagen Uhr einfach nicht fehlen.

Die „Götterdämmerung“ ohne Flammen – Der Bismarckturm in Hagen, so seine Offizielle Bezeichnung. Dieser Turm ist um die 1900/1901 erbaut wurden. Die Bismarck Türme sollten an den Gründer des Deutschen Reiches Otto von Bismarck erinnern und zu besonderen Anlässen befeuert werden. Auf den ursprünglichen 47 Bismarcktürmen gibt es nur zwei auf denen eine Feuerschale fehlt. Der eine steht in Wuppertal der andere bei uns in Hagen. Warum gerade unser Turm keine Feuerschale hat ist bis heute nicht klar. Daher wurde der Turm früher bengalisch beleuchtet – dieser Bauch wird heute nicht mehr vollzogen.

Das interessante an unserem Bismarckturm ist das das Baumaterial aus der unmittelbaren Umgebung stammt. Die Grauwacke ist aus einem Steinbruch in der Nähe und der Ruhrsandstein stammt aus einem Steinbruch aus Wetter. Also wurde damals schon Lokal gehandelt.

Als Hagener kennen wir diesen Turm sicher alle. Man hat eine Geniale Sicht und kann bei gutem Wetter viele Kilometer weit sehen. Seit 2001 wird der Turm durch den Förderverein Bismarckturm Hagen e.V. saniert und gepflegt. Seit 2018 kann man den Turm wieder betreten und der Verein öffnet diesen auch für Besucher. Schauen Sie einmal auf der Webseite vom Verein nach, dort erfahren Sie immer die Aktuellen Daten und Events. Ein Blick der sich immer lohnt.

Das Hagener Freilichtmuseum entführt Sie in eine längst vergangene Zeit. Erleben Sie Handwerker bei der Arbeit wie vor über 100 Jahren. Sehen Sie zu wie Zimmermannsnägel geschmiedet, Messing gestampft oder Papier gesiebt wird. Sehen Sie Handwerk, welches es heute nicht mehr gibt.

Das Freilichtmuseum ist nicht nur für Technikverliebte oder für Fans der Jahrhundertwende, sondern für alle die einen Blick in die Geschichte erleben wollen. Betreten Sie eine Welt, die vor der Industrialisierung lag. Einen Kolonialwarenladen, eine Messingstampfe, erleben Sie einen Sensenhammer und schauen Sie einem Bäcker über die Schulter. Es gibt so vieles zu sehen, zu Hören zu Riechen und zu fühlen das ein Tag kaum reicht alle Eindrücke aufzunehmen.

Wir finden das es unsere Geschichte in Hagen wie kaum ein anderer Ort lebendig hält. Das Freilichtmuseum gehört einfach zu uns und damit auch auf die Hagen Uhr.

Modell

Hagen Uhr in Roségold vergoldet mit Milanese Armband

Motiv

Skyline Hagen/Roségold vergoldet

Ziffernblatt

weiß/Roségold vergoldet

Armband

Milanese Armband au Edelstahlt mit Roségold vergoldet

Zustand

Neu

Geschlecht

Damen

Werk

Miyota (Citizen)

Gehäuse

316L Edelstahl mit Roségold vergoldet

Durchmesser

36mm

Funktionen

Uhrzeit

Wasserdichtigkeit

5 ATM